Donnerstag, 31. Oktober 2013

Presseschau

OVZ vom 30.10.13 Spiel in Gerstenberg

Sonntag, 27. Oktober 2013

11. Spieltag: Gerstenberg - RSA 3:2 (2:2)

Ab jetzt ist Abstiegskampf!!!

Tore: 0:1 Kögler (11.), 0:2 Kögler (22.), 1:2 ??? (26.), 2:2 ??? (31.), 3:2 ??? (62.)
Vorkommnis: Rot für Gerstenberg (90. Tätlichkeit)

Nach der unglücklichen Pleite am letzten Wochenende kam es jetzt zu einem richtungsweisenden Spiel gegen den bis dahin sieglosen Tabellenletzten. Da sich die Tabelle in eine 2-Klassen-Liga aufgeteilt hat, mussten bei dem Spiel drei Punkte her, um endlich so etwas wie Kontakt an die obere Hälfte herzustellen. „Verlieren verboten“ hieß die Losung und in Bestbesetzung mit 14 Spielern ging es nach Gerstenberg. Auch die Fans wussten scheinbar die Wichtigkeit des Spiels einzuordnen und so erschienen nach und nach 20 RSA-Anhänger auf den Sportplatz. Der Rote Stern riss das Spielgeschehen sofort an sich. Nach 3 Minuten wurde es durch Chris das erste Mal brenzlig im Gerstenberger Strafraum. Dessen Schuss aus 5 Metern wurde noch geblockt und weitere Chancen (4., 5.) im Strafraum verfehlten das Ziel. Der erste Angriffsschwung ebbte langsam ab, sodass der Gastgeber nach knapp 10 Minuten auch auf das RSA-Tor schoss.


11. Ben beim Torschuss der zur Vorlage für Chicken wird

11. Tor 0:1 Chicken markiert per Kopf die Führung

hier ist die Welt in Ordnung

Inmitten der Phase, wo sich der Stern einlullen ließ, kam die Führung durch Chicken zustande. Ben verlor im Mittelfeld zuerst den Zweikampf, aber eroberte sich den Ball zurück. Als der Gastgeber auf Foul reklamierte, zog er tief in den Strafraum ein, doch sein Schuss wurde so abgefälscht, dass es eine Vorlage für Chicken wurde, der per Kopf zum 1:0 für die Sterne traf. Dies brachte Sicherheit in das Spiel. Die Sterne kontrollierten es, indem man Ball und Gegner laufen ließ. Chris hatte bei einer weiteren Chance (14.) viele Freiräume und zog auf der Außenbahn entlang, nur leider parierte der Torhüter den platzierten Schuss zur Ecke, die anschließend nichts einbrachte. Dennoch blieb man weiter am Drücker. Der Schiri verhinderte mit einem Abseitspfiff (17.) eine Schusschance von Silko, dessen Ball allerdings auch nur an den Innenpfosten ging.


14. der Schuss von Chris wird pariert

22. Tor 0:2 Chicken mit dem Doppelpack nach Pass von Denny

Nur 5 Minuten später passte er das Leder überlegt zu Denny, der den Freiraum auf der Außenbahn nutzte um fast bis zu Grundlinie durchzulaufen. Im richtigen Augenblick passte er zu Chicken ins Zentrum, der nur noch den Fuß für sein zweites Tor hinhalten musste. Mit einer 2-Tore-Führung sollte es sich doch ruhiger spielen lassen, doch es wurde zu ruhig und Gerstenberg sorgte mit einem Schuss an die Latte (25.) für einen Weckruf. Diesen schienen nicht alle Spieler gehört zu haben, denn nur 60 Sekunden später fehlte in der Hintermannschaft komplett die Ordnung. Dennis war gewzungen Dennis für eine Notrettung das Tor zu verlassen. Mit einem Schuss aus spitzem Winkel ins lange Eck kam der Gastgeber schnell auf 1:2 heran.


26. Tor 1:2 Gerstenberg mit dem schnellen Anschlusstreffer

27. Chicken mit einem weiteren Kopfballtreffer, wegen angeblichen Abseits aberkannt

Der RSA reagierte sofort mit dem Anpfiff und eine Flanke auf Denny wollte dieser mit einem Rückfallzieher verwerten, aber es wurde nur ein Salto ohne Ballkontakt daraus. Der Spielzug ging weiter und bei einer Flanke vors Tor standen zwei Sterne im Abseits, nur Chicken nicht, der wiederum per Kopf einen Hattrick erzielt hätte. Nur leider ließ sich der Schiri von der Abseitsstellung irritieren und erkannte den korrekten Treffer nicht an. Der Rote Stern haderte mit der Entscheidung, zumal nur 5 Minuten nach dem Anschlusstreffer mit einen unhaltbaren Sonntagsschuss aus 20 Metern der Vorsprung egalisiert wurde. Abermals brachte die Hintermannschaft den Ball nicht entscheidend aus der Gefahrenzone. Somit waren nach einer halben Stunde Spielzeit 4 Tore gefallen und das Spiel ausgeglichen.


31. Tor 2:2 ein unhaltbares Traumtor für Gerstenberg

33. Regenbogen über dem Spielfeld

34. Ben beim Kopfballduell im Strafraum

Der Schock saß merklicht tief und nicht nur das Ergebnis war in der Folgezeit bis zur Pause ausgeglichen. Beide Teams besaßen weitere Chancen, aber die gefährlicheren hatte der Rote Stern. Wie zum Beispiel durch einen Freistoß von Tenne (40.), der platziert aufs Tor ging, aber kein Problem für den Keeper darstellte und in über die Latte parierte. Gerstenberg antwortete mit einen Schuss, der am langen Pfosten knapp vorbei ging (42.).


40. einen Freistoß von Tenne wird pariert

43. Ben scheitert freistehend am Keeper

Der RSA kam im direkten Gegenzug zu einer 100-prozentigen. Als Pohli in aller Ruhe durch das Mittelfeld spazieren durfte, passte er im richtigen Moment auf Ben, der sich von seinen Gegenspieler löste und alleine auf den Torwart zulief (43.). Diese Möglichkeiten nutzt er sonst blind, doch diesmal hatte er wahrscheinlich zu viel Zeit zum Überlegen und wollte ihn in die lange Ecke schlenzen, doch der Keeper roch den Braten und vereitelte den Treffer. Den letzten Schuss in einer unterhaltsamen ersten Halbzeit besaß Gerstenberg, den Dennis sicher aufnahm. Motiviert und voller Tatendrang ging es weiter nach dem Seitenwechsel. Ziel: eine schnelle eigene Führung sollte her.


49. Freistoß Teil 1, von Denny geht knapp am rechten Eck vorbei

52. Freistoß Teil 2, diesmal geht er knapp links am Eck vorbei

So hielt der Gerstenberger Torhüter eine Ecke (47.), eine weitere Minute später wurde Chicken im Strafraum gelegt, doch der Elfmeterpfiff blieb aus. Ben versuchte es noch zweimal in der 49. Minute, bis dann Denny nur Sekunden später zu einem Freistoß antrat. Aus knapp 20 Metern fischte der Torwart den platzierten Schuss in großartiger Manier aus der rechte Ecke. Weil der Versuch so gut war, durfte sich Denny kurz danach erneut versuchen. Selbe Position, nur andere Ecke, diesmal strich der Ball knapp am linken Lattenkreuz vorüber. Bei einem Freistoß auf der anderen Seite ging dieser gefährlich am langen Eck vorbei. Hier steckte sich Dennis umsonst.


53. Freistoß Teil 3, diemal für Gerstenberg aber am langen Pfosten vorbei

60. der Rote Stern bekommt im Strafraumgetümmel den Ball nicht rein

Jetzt wurde Arni eingewechselt und brachte sich sofort in die Partie ein. Der Rote Stern blieb stets gefährlich, nur brachte man die Kugel einfach nicht über die Linie (60.) oder ein Schuss von Tenne (61.) aus der Drehung heraus hatte kein Saft mehr. Einmal mehr rächte es sich, dass die Chancen nicht genutzt wurden. Wie beim 2:2 hielt man zwar den Gerstenberger Spieler vom Strafraum fern, konnte ihn aber nicht am Schuss auf das Tor hindern. Den Distanzschuss aus halblinker Position traf der Spieler so perfekt, dass der Ball abermals unhaltbar bei Dennis einschlug, dabei konnte er noch nicht einmal eine Reaktion zeigen.


62. Tor 3:2 einen 20-Meter-Schuss nimmt Dennis regungslos zur Kenntnis

74. Stötzi klärt an der Strafraumgrenze

Mit der Führung für die Gerstenberger verflachte die Partie zusehends und großen Chancen blieben aus. Vor allem den Sternen merkte man den Schock deutlich an und die Beine wirkten schwer. Ebenfalls wirkte es von außen so, als wenn der letzte Wille das Spiel zu drehen fehlte. So tat sich in den folgenden 20 Minuten nichts mehr auf den Platz, weil auch die Gerstenberger tief in ihrer Hälfte standen um ihre knappe Führung verteidigten. Ab der 80. Minute raffte sich der Stern noch einmal auf und mobilisierte die letzten Kräfte, aber ohne Durchschlagskraft. Der RSA warf nun alles nach vorn , was den Gastgebern Möglichkeiten zum Kontern gab. Einmal klärte Stötzi in höchste Not an der Strafraumgrenze gegen seinen Gegenspieler oder sie stellten sich selber ein Bein. Bei einem Konter war ein Gerstenberger frei durch, rutschte jedoch im Strafraum aus, bevor er zum Schuss kam. Tiefes Durchatmen bei den Fans.


79. beim Schussversuch rutscht der Gerstenberger ohne Fremdeinwirkung weg

82. auf Zuruf wird dieses Tor von Ben nicht gegeben

Die Schlussphase wurde jetzt auch noch hitzig. Wegen der teilweisen, unverständlichen Entscheidungen des Schiris zog dieser sich immer mehr den Zorn auf sich. So wurde Zabel von der Trainerbank verwiesen, ebenso wie der Hund von Specky, der sich zu nah am Spielfeld aufhielt. Eine flanke von rechts auf Ben wurde aufgrund hektischer Zurufe der Gastgeber abgepfiffen, bevor er mit dem Kopf traf. Somit wurde wieder ein reguläres Tor aberkannt. Jetzt nahm der Stern den Kampf noch einmal an und schnürte den Gegner in der eigenen Hälfte ein, nur der große Schuss wollte nicht glücken. Zu viele Beine waren immer wieder im Weg, auch wenn es in der Schussminute zwei weniger waren. Außerhalb des Spielgeschehens ließ sich ein Gerstenberger zu einer Tätlichkeit an Denny hinreißen, indem er ihn in die Beine trat. Mit Rot flog er unter Applaus vom Platz. Danach gab es noch zahlreiche Ecken, Freistöße und Kopfbälle, die allesamt ihr Ziel verfehlten. Der Gegner war stehend platt und wechselte in der Nachspielzeit sogar taktisch, um die Uhr ablaufen zu lassen. Doch für die Sterne war es zu spät und der Schiri pfiff nach 4 Minuten Nachspielzeit ab.


86. diese Chance von Gerstenberg geht am langen Pfosten vorbei

Tief traurige Sterne gratulierten hoch erfreuten Gerstenbergern zu ihren ersten Saisonsieg. Hier wurden die Big Points verpasst, um aus dem Tabellenkeller raus zu kommen. Durch die Niederlage ist man nun endgültig in den nicht für möglich gehaltenen Abstiegskampf angekommen. Die erste Halbzeit hat nach Fußball ausgesehen und auch die Anfangsphase nach dem Seitenwechsel. Der Knackpunkt bleibt das Abwehrverhalten, selbst bei einem schwachen Gegner, der keinen Sturmlauf auf das Tor machte, drei Treffer zu kassieren, ist zu viel. In den vergangenen Spielzeiten wurden die Spiele wenigstens gegen die direkte Konkurrenz gewonnen. Jetzt wird es bitter, wenn nun auch diese Punkte ausbleiben.
Noch eine kleine Randnotiz, bei jetzt 8 Niederlagen gab es 5(!) mit nur einem Tor Unterschied. Beim nächsten Heimspiel gegen Lucka darf jetzt wirklich nicht verloren werden, sonst bekommen wir wirklich noch vor der Winterpause die Rote Laterne! Nie aufgeben Jungs, ihr habt das Potenzial aus dem Tal rauszukommen.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Presseschau

OVZ vom 24.10.13 Spiel gegen Zehma

Sonntag, 20. Oktober 2013

10. Spieltag: RSA - Zehma 2:3 (0:1)

Der letzte Ballkontakt bringt die Niederlage!

Tore: 0:1 ??? (20.), 0:2 ??? (57.), 1:2 Ludwig (60.), 2:2 Ludwig (88.), 2:3 ??? (92.)

Neues Spiel, neues Glück! Zum Heimspiel wurde der Sechstplazierte aus Zehma empfangen. In der letzten Saison gab es zweimal ein Remis, mit dem wir auch diesmal glücklich wären. Doch die Sterne begannen in der Anhangsphase ängstlich. Man merkte einigen Spielern die Verunsicherung an keinen Fehler begehen zu wollen. So bestimmte Zehma das Spiel und kam schon frühzeitig zu guten Möglichkeiten, die aber noch ungenutzt blieben. Den Rückstand konnte der Rote Stern zur Mitte der Halbzeit trotzdem nicht verhindern. Der Gast ging verdientermaßen in Führung. Offensiv brachte der RSA in der Folgezeit wenig zusammen und war in der ersten Halbzeit schwach. Dass es nur mit einem knappen Rückstand in die Pause ging, war Dennis zu verdanken, der einige Paraden absolvierte und auch ein wenig Glück hatte, dass ein Schuss vom Innenpfosten wieder heraussprang. Der Rote Stern hätte sich auch zu dem Zeitpunkt über einen 3-4-Tore-Rückstand nicht beklagen dürfen.


57. Tor 0:2 für Zehma nach einem Abwehrfehler der Sterne

Zur Halbzeitpause musste es eine konstruktive Analyse gegeben haben, denn die Sterne bekamen jetzt die Kontrolle in der Partie. Schon während der ersten Minuten wurden mehr Schüsse auf das Zehmaer Gehäuse registriert als in den kompletten ersten 45 Minuten. Ben, Chicken und Tenne prüften innerhalb kürzester Zeit den Keeper. Leider kommt es immer anders im Spiel. So nutzte der Gast einen Zuspielfehler im Strafraum eiskalt aus. Der Zehmaer spitzelte dazwischen und brachte den Ball zum 0:2 unter. Ab welcher Altersklasse lernt man, dass der Ball im Strafraum nicht quer gelegt werden soll, wenn Gegenspieler in der Nähe sind? Doch jetzt passierte etwas Untypisches: nur 3 Minuten nach dem eigentlichen KO führte eine Ecke!!! zum Anschlusstor. Chris brachte das Leder sehr schön in den 5-Meter-Raum, wo im Tumult Ben mit dem Kopf den schnellen Anschlusstreffer markierte.


60. Tor 1:2 Ben (gebückt) trifft per Kopfball nach einer Ecke von Chris

69. eine Chance für Zehma

Jetzt war plötzlich noch einmal Spannung in der Partie und beide Mannschaften spielten auf Augenhöhe. Die Gäste waren mit Kontern gefährlich, durch die manchmal Spieler auf der rechten Außenbahn aus dem Auge verloren wurden. Ebenso bekam Zehma viele Freistöße zugesprochen, die alle gefährlich waren. Auch die Sterne waren stets nah am Ausgleich, wie ein straffer Schuss von Chicken beweist, der knapp über das Tor ging. In der Schlussviertelstunde wurde noch einmal offensiv gewechselt. Moppel kam für Flo in die Partie, der nochmals Schwung brachte. Es kamen sogar Pässe innerhalb der Mannschaft zustande, die nach Fußball aussahen. So war es auch Moppel, der auf der linken Außenlinie den Ball an den 16er flankte, wo Chris ihn per Kopf auf Ben weiterleitete. Jetzt war er frei und konnte gerade noch rechtzeitig vor den heraneilenden Torhüter zum Torerfolg abschließen.


88. Tor 2:2 durch Ben der eine Kopfballverlängerung von Chris verwertet

Das Unentschieden wurde kurz vor Spielende doch noch geschafft und sogar ein 2-Tore-Rückstand aufgeholt. Voller Vorfreude über einen Punktgewinn warteten die Zuschauer und Spieler ungeduldig auf dem Schlusspfiff, doch es wurden noch 2 Minuten Nachspielzeit angezeigt. Bei einem Allerweltszweikampf bekam der Gast ca. 30 bis 35 Meter vorm Tor noch einen Freistoß zugesprochen. Ein Spieler lief an und versenkte das Leder direkt im Tor. Ungläubige Freude bei den Zehmaern brach aus und die Sterne brachen total enttäuscht auf dem Rasen zusammen. Der Schiri hielt das für die Entscheidung und pfiff die Partie gar nicht mehr an. Somit steht wieder eine Niederlage auf dem Konto, aber diesmal ist sie besonders bitter, da aufgrund der Leistungssteigerung des Roten Sterns nach dem Seitenwechsel und einer Aufholjagd das Remis gerecht gewesen wäre. Der Schock saß auch Minuten nach dem Abpfiff tief.


92. Tor 2:3 ein Freistoß aus 30 Metern geht direkt ins Tor

Nächste Woche geht es im richtungsweisenden Spiel in Gerstenberg um die Wurst. Diese sind zwar ohne Sieg Tabellenletzter, aber werden alles daran legen, dies gegen uns zu ändern. Bei einem eigenen Sieg könnte man endlich etwas Abstand zum Tabellenkeller herstellen.

Samstag, 19. Oktober 2013

Presseschau

OVZ vom 16.10.13 Spiel in Fockendorf

Es bestätigt sich wieder, man soll nicht alles glauben was in der Presse steht. Es waren so viele Gegentore wie Spieler in der Startformation standen 10!

Sonntag, 13. Oktober 2013

9. Spieltag: Fockendorf II - RSA xx:0 (2:0)

Rekorde sind da, um gebrochen zu werden!

Tore: 1-xx :0 ??? (3., 10., 53., 58., 60., 63., 68., 77., 81., 82.)

Nachdem es gegen Prößdorf einen Motivationsschub gab, sollte man meinen, dass der Rote Stern endlich in Fahrt kommt. Aber da zeigt es sich, dass der Erfolg der Mannschaft nicht gut tut. Die Trainingsbeteiligung war unterstes Niveau und zum Spiel erschienen nur 10 Spieler! Ein Unding, da bei der Auflösung der Zweiten Mannschaft die Diskussionen aufkam, dass die Spieler nicht genügend Einsatzzeit bekommen. In den letzten Wochen hätte jeder Spieler seine! Chance bekommen. Geil, diese Einstellung und gegen den Tabellenzweiten ist eine Unterzahl nicht zu kompensieren, selbst wenn jeder 120% gibt. So war das Spiel schon vor dem Anpfiff verloren und den vorhandenen Spielern keinen Vorwurf über den weiteren Spielausgang zu machen. Also dezimiert wurde die Partie begonnen und nach 3 Minuten lag der Stern schon im Rückstand. Der Gastgeber blieb am Drücker und ein schönes Tor von der linken Seite, das auf den Elfmeterpunkt gelegt wurde, führte zum 2:0. Das Unheil nahm frühzeitig seinen Lauf und hinzu kam die Geldeintreiberin von Focke, die einen bescheidenen Job hatte. als sie uns mitteilte, dass der Verein für ein 1. Kreisklassenspiel 2 € Eintritt bekommen möchte. Eine Frechheit und der Gedanke, vorzeitig zu gehen, machte sich breit. Erst recht die Begründung, dass damit die Schiris des Nachwuchs bezahlt werden müssen, war nicht nachzuvollziehen. So was versaut die Preispolitik und färbt vielleicht auch auf andere Vereine ab. Somit wird ein geliebter Sonntagsausflug unverhältnismäßig teuer. Auf dem Platz bot sich weiterhin dasselbe Spiel – Fockendorf dominierte.


42. Fockendorf trifft den Pfosten

Der Rote Stern kam immerhin zu einzelnen Kontern in Tornähe. Kurz vor Ende der Halbzeit schoss der Gastgeber gegen den Posten und hatte auch viele gefährliche Situationen vorm Tor. So blieb es bis zur Halbzeit bei einem Zwei-Tore-Rückstand und war damit noch gut bedient. Thomsen, der diesmal mit aufgelaufen war, meinte, dass Fockendorf uns förmlich überrennt und wir nichts entgegenzusetzen haben. Dennoch hielt der Stern durch Kampf dagegen und störte ein ums andere Mal den Gegner. Als die Pause vorbei war, zog Fockendorf ein Angriffspiel nach dem anderen auf.


48. nach einem Freistoß warf sich Dennis den Ball entgegen

53. Tor 3:0

Es dauerte keine 10 Minuten nach Wiederbeginn, bis die Entscheidung durch das 3:0 fiel. Nur 5 Minuten später bekam der Gastgeber einen Freistoß ca. 20 Meter zentral vorm Tor zugesprochen, welcher direkt hinein in die Maschen zum vierten Treffer segelte. Von diesen Treffern erholte sich der Rote Stern im weiteren Spielverlauf nicht mehr. In den folgenden 5 Minuten wurde das Ergebnis durch zwei weitere Treffer auf 6:0 ausgebaut und nur eine Minute später rette Silko am Pfosten einen Schuss nach einer Ecke.


58. Foul zum Freistoß

58. Tor 4:0 der Freistoß wird direkt verwandelt

60. Tor 5:0

63. Tor 6:0

64. Silko rettet am Pfosten nach einer Ecke

Nie Zugriff auf das Spiel bekommen

68. Tor 7:0

Das Unglück nahm weiter seinen Lauf. Chris verletzte sich am Fuß und konnte nicht mehr weiterspielen. Mit nur noch 9 Spielern war man nur noch Statist in dem Spiel gegen einen nun noch dominanteren Gegner. Fockendorf ließ die Sterne laufen und sie auch nicht mehr über die Mittellinie kommen. Der Torhüter des Gastgebers hatte in der zweiten Hälfte nur 2 Ballkontakte; mehr brauch zum Spiel nicht mehr gesagt werden. Nach dem 7:0 fiel für 10 weitere Minuten kein Gegentor mehr, aber Fockendorf kannte keine Gnade mit unseren Spielern und roch die Möglichkeit hier zweistellig zu gewinnen. Als nach 77 Minuten noch ein Abseitstor nicht anerkannt wurde, folgten in den kommen 300 Sekunden die Treffer 8 bis 10. Als das Resultat nach 83 Minuten zweistellig wurde, hatte aber der Schiri ein Einsehen mit den Sternen und pfiff die Partie 7 Minuten vor dem Ende ab.


76. Abseitstor von Fockendorf

77. Tor 8:0

81. Tor 9:0

82. Tor 10:0

Mit dieser desaströsen Niederlage, bei dem selbst die anwesenden Spieler nie in Normalform agierten, riss man sich alles, was man sich letzten Woche aufgebaut hat, mit dem Arsch wieder ein. Ein Dank galt dennoch all jenen, die sich dem ungleichen Kampf gestellt haben. Niemand soll mehr klagen, dass er keine Spielzeit mehr bekommt, jeder hätte sich empfehlen können. Durch ein Nichterscheinen mag er sich selbst zwar nicht schaden, aber er trägt zur äußeren Wahrnehmung des Vereins bei. Am kommenden Sonntag müssen alle wieder alles für den Klub geben um nicht einzugehen. So eine Pleite und Einstellung gab es noch nie in der Geschichte der Ersten. Los geht’s Freunde oder wollte ihr als Lachnummer wahrgenommen werden?


Machtlos am Boden

Presseschau

OVZ vom 09.10.13 Spiel gegen Prößdorf

Sonntag, 6. Oktober 2013

8. Spieltag: RSA - Prößdorf 5:2 (3:0)

Endlich, der erste Heimsieg im neuen Quartier!

Tore: 1:0 Ludwig (22.), 2:0 Kaiser (35.), 3:0 Schulze (43.),
3:1 ??? (53.), 4:1 Schulze (70.), 5:1 Schulze (72.), 5:2 ??? (78.)

Vorkommnis: Hanke (RSA) pariert Handelfmeter (30.)

Eine seltene englische Woche nahm heute mit dem Heimspiel gegen Prößdorf ein Ende. Nach zuletzt deutlichen Schlappen sollte mit diesem Gegner wieder Selbstvertrauen getankt und ein gutes Spiel abgeliefert werden. Der Rote Stern fand auch schnell in die Partie und kontrollierte das Geschehen auf dem Platz. Die Gäste begannen nur mit 10 Spielern, füllten später aber auf. Den ersten gefährlichen Schuss brachte Käse (7.) auf das Gehäuse der Gäste.


7. Schuss von Käse wird über die Latte gelenkt

16. Prößdorf beim Angriff

Ben im Zweikampf

Nach mehreren guten Chancen erzielte Ben (25.) die verdiente Führung für die Sterne. Nach einem Pass in den Strafraum spitzelte er gemeinsam mit seinem Gegenspieler den Ball mit der Pike über die Linie. Leider brachte die Führung keine Sicherheit und die Defensive stand auch nicht immer sicher. So brachte eine Unkonzentriertheit durch Alex mit einem Handspiel im 16er einen Strafstoß (30.) mit sich. Der Prößdorfer Spieler lief an, während Dennis schon den entscheidenden Schritt in die richtige Ecke machte und den halbhoch geschossenen Elfmeter parierte. Die Möglichkeit eines Nachschusses wurde schnell verhindert und so behielt der RSA die Führung.


30. Dennis hält den Elfmeter von Prößdorf

40. eine Chance der Sterne durch Ben

Es ging weiter Schlag auf Schlag in der kurzweiligen Halbzeit. Mit einem Zauberschuss aus 20 Meter und halblinker Position ins rechte obere Ecke gelang Käse ein Traumtor. Der Ball schlug so satt an das hintere Torgestänge, dass die Fans dachten, dass er vom Innenpfosten wieder rausgesprungen ist, doch der Schiri sah es richtig und gab den Treffer. Der Vorwärtsdrang ging weiter, nach 42 Minuten drang Moppel in den Strafraum ein und wurde beim Abschluss behindert. Statt sich fallen zu lassen erkämpfte er sich an der Grundlinie den Ball zurück und flankte mustergültig zu Eric. Dieser ließ sich aus kurzer Distanz nicht lange bitten und traf zu seinen ersten Saisontor zum 3:0.


43. Tor 3:0 Eric haut den Ball nach einer Moppelflanke rein

Scheinbar noch im Freudentaumel kam Prößdorf im direkten Gegenzug zu einer Megachance. Auf der linken Außenbahn lief ein Gästespieler unbedrängt auf das Tor hinzu. Der heraneilende Dennis konnte den ersten Schuss noch abwehren und mit den eingetroffenen Verteidigern konnte mit aller Kraft auch der Nachschuss abgeblockt werden. So ging es mit dem ungewohnt hohen Vorsprung in die Pause. Doch dies schien der Mannschaft nicht gut zu tun und sie verpennte komplett den Start der zweiten Halbzeit. Man ließ sich das Spiel aus der Hand nehmen und die Gäste waren am Drücker. Die Lücken in der Verteidigung waren ein ums andere Mal zu sehen, so auch beim ersten Gegentor, als der Spieler im Strafraum angespielt wurde und aus 5 Meter ungehindert sich die Ecke aussuchen konnte.


53. Tor 3:1 vom Prößdorfer (Nr.8)

70. Tor 4:1 nach einem Seitfallzieher trifft Eric

In der nachfolgenden Viertelstunde beruhigte sich das Geschehen und der RSA versuchte weitere mögliche Fehler zu vermeiden. Jetzt kamen auch wieder Chancen zustande und so baute Eric mit einem Seitfallzieher das Resultat aus nach einem halb hohen Ball von Nafti. Bei einer schönen Ballstafette markierte er sogar das fünfte Tor der Sterne nur zwei Minuten später. Silko hatte Ben im Strafraum angespielt, dieser passte dann auf Eric, der dann nur noch den Fuß hinhalten musste zum Hattrick. Als Freudentanz putzte Ben den „goldenen Schuh“ von Eric.


72. Tor 5:1 Eric schiebt nach Vorarbeit von Ben nur noch ein

Zum Dank wird ihm der Schuh geputzt

unser Hattrick-Schütze

Jetzt blieb das Spiel unterhaltsam und Prößdorf bekam einen Freistoß zugesprochen, der auch direkt ins Tor verwandelt wurde. Der Schiri entschied anders und pfiff das Tor ab mit der Begründung, dass ein Spieler Dennis beim Schuss irritiert hätte. Nu denn, Glück gehabt! Allerdings erwischte die Hintermannschaft wirklich keinen guten Tag und so musste dennoch das zweite Gegentor hingenommen werden. Im Prößdorfer Überzahlspiel wurde diese Überlegenheit ausgespielt und Dennis hatte keine Abwehrchance.


74. das nichtgegebene Freistoßtor

78. Tor 5:2 ein Überzahlspiel wird vollendet

In den verbleibenden Schlussminuten waren beide Teams gleichwertig. Der RSA besaß eine weitere Großchance, als der freistehende Pohli am Elfmeterpunkt angespielt wurde und er den Ball kläglich weit über den Kasten jagte. Auf der anderen Seite besaß Prößdorf eine Chance wiederum durch einen Freistoß aus guter Position. Dann pfiff der Schiri diese faire Partie ab und der erste Heimsieg in der neuen Spielstätte war eingefahren. Nächsten Sonntag geht es nach Fockendorf zum aktuellen Zweitplazierten und da wird es garantiert nicht so leicht.


82. Hochsprungduell im Strafraum