Tore: Fehlanzeige
Der Rote Stern hat sich für sein beherztes Auftreten belohnt. Beim bisherigen Spitzenreiter TSV Windischleuba gab es wie im Hinspiel ein Unentschieden. Diesmal fielen allerdings keine Tore, sodass die Partie folgerichtig 0:0 ausging. Im ersten Durchgang gelangen beiden Teams ganz wenige Torschüsse. Nach der Pause besaß der Stern mehr vom Spiel. Einige gute Einschussmöglichkeiten verhinderte der stark aufgelegte Windischleuba-Keeper. In der Schlussphase traf Dima die Latte. Eine stets aufmerksame RSA-Abwehr ließ an diesem Tag wenig für den TSV zu. Der Gastgeber rutscht durch dieses Ergebnis auf den zweiten Tabellenplatz und der RSA tankt Selbstvertrauen für die nächste schwere Aufgabe. Forza Roter Stern!

Szene: Teamkreis
Szene: Matze K. geht vorbei
Letzte Woche fiel der Rückrundenstart leider aus, umso heißer war der Rote Stern, endlich wieder loslegen zu können. Der erste Gegner im Jahr 2026 war kein geringerer als der Tabellenführer TSV Windischleuba. Am dritten Spieltag gab es gegen den Kreisligaabsteiger ein sensationelles Remis. Chris verfügte über eine starke Mannschaft und auf der Wechselbank saßen mit Robert, Dima, Nico, Paul und Tim U. gleich fünf gute Spieler. Das Team begann konzentriert und agierte abwartend. Windischleuba fand kein Schlupfloch für einen gefährlichen Torschuss. Mannschaftsdienlich wurde verteidigt, darunter litt allerdings der Offensivfußball. Der Gastgeber besaß nur einen gefährlichen Schuss von der Strafraumgrenze, der knapp über das Gehäuse strich. Bei den Sternen fiel vor der Pause eine raffinierte Freistoßvariante zwischen Matze K und Tom auf. Diese sorgte für etwas Belebung im 16er des TSV. Der Gastgeber musste frühzeitig einen schmerzhaften Ausfall hinnehmen. Ihr Goalgetter musste verletzt ausgewechselt werden. Diese Tatsache machte es für die Sterne einfacher, die Angriffe zu verteidigen. Eine ereignisarme Halbzeit fand pünktlich ihr Ende.
51. guter Schuss von Max (verdeckt von Nr.10) geblockt
53. Angriff Max (links) zu Alexander, Endstation Keeper
67. Rene nimmt den Ball locker auf
Die zweiten 45 Minuten waren deutlich spannender. Der Rote Stern kam mit mehr Selbstvertrauen aus der Kabine. Über die rechte Seite flankte Tom in den 5-Meter-Raum (51.). Der Ball wurde zu Max geklärt, doch seinen Schuss blockierte der Gastgeber. Keine zwei Minuten später setzte sich Max auf der linken Außenbahn durch und brachte den Ball gefährlich zu Alexander. Der Keeper war auf der Hut, sodass Alexanders Schuss nicht das Ziel fand.
68. eine schöne Ballstafette bringt Robby (links) zu einer Schusschance
Szene: Alexander in Bedrängnis
Szene: Abel geht an dem Gegenspieler vorbei
Der nächste Torschuss dauerte bis zur 68. Minute. Tom spielte von rechts ins Zentrum zu Max, dieser leitete das Leider weiter zu Robby. Aus 18 Metern versuchte er sein Glück, aber wieder hatte der Torwart etwas dagegen. Erst nach einer Dreiviertelstunde probierte es der TSV wieder durch einen Distanzschuss. Hier zeigte René seine Flugkünste. Bis dahin hatte er eine recht ruhige zweite Hälfte.
74. Rene fliegt einem Distanzschuss hinterher
Szene: Robby kann das Passspiel nicht verhindern
80. Alexanders (verdeckt) Flachschuss wird pariert
In der 80. lenkte der TSV-Hüter Alexanders gefährlichen Flachschuss am Tor vorbei. Auf der anderen Seite hielt René einen Schuss von der Strafraumgrenze. Fünf Minuten vor dem Ende blieb bei den 30-Sterne Fans kurzzeitig das Herz stehen. Ein platzierter Schuss aus 16 Metern strich um Haaresbreite am Pfosten vorbei. Der RSA-Anhang sah den Ball schon drin, umso schöner war die Erleichterung, als René nach seinem Flug den Ball hinter dem Tor hervorholte.
Szene: Dima mit dem Blick zum Ball
82. Rene hält einen Schuss vom 16er
85. knapp am Herzinfarkt, beste Windischleuba-Chance geht ganz knapp vorbei
Beide Mannschaften wurden nun nervös, jede Aktion hätte über Sieg und Niederlage entscheiden können. Windischleuba probierte mit Freistößen sich weiter dem Tor anzunähern. Die Sterne brachten ihrerseits einen Einwurf nach dem anderen ins Feld. Bei einem weiteren RSA-Angriff besaß Alexander eine große Möglichkeit (88.). Seinen platzierten Schuss lenkte der TSV-Hüter zu einem Eckball. Tom trat das Leder in den 5-Meter-Raum. Das Spielgerät schlug der Gastgeber aus der Gefahrenzone, allerdings direkt vor Dimas Füße. Sein gefühlvoller Schuss klatschte aus 16 Metern gegen die Latte. Dies wär der sichere Knockout für den Favoriten gewesen. Der gut leitende Schiedsrichter ließ noch fünf Minuten nachspielen, dann stand der völlig verdiente Punktgewinn fest. Dieser Erfolg wurde von einigen Spielern beim ehemaligen Roter Stern Spieler Jonas in dessen Lokal „Zum Baron“ begossen.
Szene: Tom hebt ab
88. Alexanders Megachance wird rausgekratzt
88. Toms Eckball wird direkt zu Dima (Nr.6) geklärt...
...der gefühlvolle Schuss tropft von der Latte ab
Der RSA tankt durch dieses überraschende Erfolgserlebnis weiter Selbstvertrauen und der Gastgeber rutscht auf den zweiten Tabellenplatz ab. In dieser Konstellation und mit so einer geschlossenen Mannschaftsleistung hat es auch der FSV Lucka nächste Woche schwer. Forza Roter Stern!
Szene: Matze K beim Einwurf, Tom und Dima warten
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