Tore: 1:0 Jahn (4.), 1:1 ??? (14.), 2:1 Jahn (20.), 2:2 ??? (33.),
2:3 ??? (FE 39.), 3:3 Jahn (HE 70.), 3:4 ??? (79.), 3:5 ??? (81.),
3:6 ??? (84.), 3:7 ??? (90.)

Szene: Jemal am Ball
Der 18. Spieltag brachte für die Sterne die Erkenntnis: „Das Spiel hört nicht nach 80 Minuten auf“. Aus einem bis dahin 3:3 machte der SV Rositz III innerhalb von zehn Minuten ein 7:3! Ein viel, viel zu hohes Ergebnis, das die Partie in keinster Weise widerspiegelt. Alexander brachte den Roten Stern früh in Führung. Nach dem Ausgleich durch den ehemaligen RSA-Kicker Strehler war es wieder Alexander, der abermals sein Team in Front brachte. Zwei weitere Treffer der Gäste – davon ein Elfmeter – bescherte Rositz die Halbzeitführung. Ein Handspiel im Sterne-Strafraum nutzte Torjäger Alexander zum Ausgleich. Diese hielt eben bis kurz vor Schluss. Leichtfertig wurde ein Punktgewinn im Dauerregen hergeschenkt, denn in dieser Partie war man mindestens ebenbürtig. Forza Roter Stern!

3. Alexander mit der ersten Chance im Spiel

4. Alexander setzt zum Dribbling an

4. Alexander dribbelt weiter

4. Tor 1:0, Alexander veredelt seine Einzelaktion mit Treffer aus ganz spitzem Winkel

Szene: Freude
An diesem Sonntag reiste die dritte Mannschaft aus Rositz zu den Sternen. Als Tabellenvierter gingen die Gäste leicht favorisiert ins Spiel, doch der Rote Stern hatte mit dem Auswärtserfolg am letzten Spieltag ein positives Bauchgefühl. Leider waren wieder nicht alle Stammkräfte an Bord, u.a. Luis, Robert und Nico, sodass Chris nur 13 Spieler zur Verfügung hatte. Aber dafür stand RSA-Torgarant Alexander wieder zur Verfügung. Dies merkte man der Mannschaft gleich an, denn sie besaß ganz zeitig die erste Chance im Spiel. Die Sterne kamen super in die Partie rein, die kurzfristig auf den Kunstrasen verlegt werden musste, da es seit dem Vorabend regnete. Schon nach vier Minuten klingelte es im Tor der Rositzer. Im Mittelfeld gewann Alexander den Ball. Er dribbelte über die linke Seite bis zur Grundlinie durch und schoss aus ganz spitzem Winkel ins lange Eck – Traumtor. Leider hielt diese Führung nur zehn Minuten, dann legte sich der RSA den Ball zum Ausgleich fast selbst rein. Trotz vielfacher Versuche bekam die Abwehr den Ball einfach nicht aus dem Strafraum, sodass das Leder direkt vor die Füße von Maik Strehler fiel und er nur noch zum 1:1 einschieben musste. Es ist schon selten, dass ein ehemaliger Sterni gegen seinen alten Verein trifft. (Maik verließ 2013 nach vier abwechslungsreichen Jahren den Roten Stern.)

Szene: Abel im Duell

14. Tor 1:1, Treffer von Strehler

19. Alexander zieht in den Strafraum ein

19. Tor 2:1, Alexander schießt mit rechts ins kurze Eck

Szene: Ball zappelt im Netz
Allzu lange brauchten die durchgefrorenen Fans nicht auf einen weiteren Treffer ihrer Lieblinge warten, denn Alexander brachte nach 20 Minuten die erneute Führung. Er hielt sich bei seiner Einzelaktion genau an das Drehbuch von Trainer Chris. Angriff über die linke Seite bis an die Strafraumecke, dann rechts reinziehen und mit dem rechten Fuß abschließen. Zack, schlug das Leder auch so ins kurze Eck ein (2:1). Diesmal hielt die Führung etwas länger, dann glich Rositz wieder aus (33.). Der Rote Stern spielte weiter auf Augenhöhe, in manchen Situationen nur leider etwas zu tollpatschig und fehlerbehaftet. Völlig unnötig bekamen die Gäste einen berechtigten Foulelfmeter in der 39. zugesprochen, der sicher verwandelt wurde. Jemal hatte an der Strafraumgrenze beim Ringen um den Ball seinen Körper gut reingestellt und eigentlich war alles schon geklärt. Aus irgendeinem Grund ließ er sich zu einem groben, plumpen, total unnötigen Foul hinreisen. Dies hatte die gelbe Karte für ihn und einen Elfmeter für Rositz zur Folge.

21. Schuss von Abel wird gehalten

39. Tor 2:3, beim Roitzer Elfmeter wird René verladen

Szene: Antritt Abel

Szene: Robby wird angeschossen

Szene: Ballduell
Mit diesem unverdienten 2:3-Pausenrückstand ging es in die Kabinen. Für den zweiten Abschnitt wollte Chris die Mannschaft so belassen, weil das Team bis dahin gut gespielt und es im Kern gestimmt hat. Auch nach dem Seitenwechsel besaß der Rote Stern einige gute Möglichkeiten, doch für noch mehr Offensivdrang wurde Tom nach 55 Minuten eingewechselt. Er stellte sich sofort in den Dienst der Sterne und holte einen Strafstoß für seine Mannschaft heraus (70.). Sein Versuch einer Flanke ging an die Hand des Gegners. Für so ein Handspiel bekam Robby in Ponitz die rote Karte und jetzt der Rositzer nicht einmal eine Verwarnung, komisch. Auf jeden Fall war es das erste Mal in dieser Saison, dass ein Schiri einen Elfmeter für die Sterne gab. Wieder schnappte sich Alexander den Ball und hämmerte die Kugel hoch in den Winkel – 3:3.

Szene: Robby im Zweikampf

52. Chance von Robby gehalten

Szene: Max L. sucht den Ball
Die Gäste agierten meist nur mit langen Bällen zu ihren drei schnellen Stürmern in die Spitze. In der 80. Minute half der Rote Stern wieder tatkräftig mit, dass die Partie nicht unentschieden ausgeht. In einer Gegenbewegung schoss die RSA-Innenverteidigung den Ball den Rositzer direkt auf dem Fuß zum 3:4. Die Sterne haderten und die Gäste nutzten die kurzzeitige Unsortiertheit, um mit dem Wiederanpfiff das Ergebnis auf 5:3 hochzuschrauben (81.). Dieser Doppelschlag zog den Stecker der Gastgeber. Das 6:3 für Rositz nahm irgendwie kaum einer mehr zur Kenntnis (84.). Nicht nur in der Schlussphase fehlte häufig die Absprache unter den RSA-Verteidigern. Sie machten auch einen nervösen, aufgeregten Eindruck. Den Schlusspunkt setzten die Gäste mit einem Sonntagsschuss zum 7:3-Endstand (90.). Nach einem Eckball wurde auf das Tor geflankt. Der Ball wurde länger, länger und fiel schließlich ins Tor rein. Zwischen Gebälk und Leder war kein Platz mehr für ein Stück Papier. René traf hier keine Schuld, auch sonst machte er ein starkes Spiel zwischen den Pfosten. Er hielt zum Teil richtig eklige Bälle, u.a. in der Rückwärtsbewegung. Der Schiedsrichter pfiff pünktlich ab und die Sterne verließen tief enttäuscht den Platz.

Szene: Antritt Tom

Szene: Alexander steckt den Ball durch

70. Tor 3:3, Handelfmeter haut Alexander hoch rein

73. Freistoß Max L.
Das spielerisch bessere Team hat keine Punkte eingefahren trotz des Tempovorteils gegenüber dem Gegner. Die Rositzer verteidigten körperlich klarer als die Sterne. Dies ist aktuell ein Manko der Mannschaft, die eher athletisch und schmal im Vergleich zum Gegner wirken. Auch in Sachen Lufthoheit ist noch „Luft nach Oben“. Trotz alledem ein starkes Spiel der Sterne und schon in zwei Wochen gibt es beim Nachholespiel die Revanche in Rositz. Nächste Woche geht es zum erstarkten LSV Altkirchen. Das wird kein Zuckerschlecken, Forza Roter Stern!

Szene: abklatschen für den Ausgleich

Szene: Max L. geht an Rositzer vorbei
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen