Tore: 1:0 Gordziel (18.), 1:1 ??? (19.), 1:2 ??? (39.), 1:3 ??? (45.+1),
1:4 ??? (47.), 1:5 ??? (55.), 1:6 ??? (62.), 1:7 ??? (HE 69.)
Vorkommnis: Rot Karelashvili (RSA 14.)
Szene: Kreise
Das dritte Saisonspiel brachte für den Roten Stern die dritte Niederlage. Nach der 1:7-Heimpleite gegen den Liganeuling SV Aga ist der Auftakt endgültig vergeigt. Die Sterne spielten in ihrer Jubiläumssaison erstmals gegen die Gäste und kamen stark in die Partie. Leider wurde der Vorwärtsdrang durch ein Handspiel von Jemal frühzeitig beendet (Rot 14.). Der RSA reagierte trotzig und konnte durch Maik sogar in Führung gehen. Diese hielt nur 68 Sekunden, dann glich Aga aus. Mit einem Doppelschlag (39./45.+1) ging der Gast kurz vor der Pause deutlich in die Kabine. Die endgültige Entscheidung fiel bereits in der 47. Minute. Aga war fortan das dominierende Team und nutzte die Freiräume geschickt gegen 10 Sterne. Nach einer Stunde machten die Gäste das halbe Dutzend voll. Ein durch Nico verursachter Handelfmeter bescherte den Endstand (69.). Die Sterne gingen auf dem Zahnfleisch, dennoch verhinderten sie mit viel Leidenschaft ein noch größeres Debakel. Glückwunsch an die Gäste, die auch ohne den Platzverweis wahrscheinlich schwer zu schlagen gewesen wären. Forza Roter Stern!
2. Parade nach tollem Najm-Schuss
3. Lukas kommt zu spät an den Ball
Szene: mobile Aschenbecher
In der 25. Saison für den Roten Stern gab es an diesem Spieltag eine Premiere. Zum ersten Mal kam es zum Duell gegen den SV Aga. Die Gäste stiegen in der Vorsaison in die Kreisliga B (Gera/Greiz) auf und gleich wieder ab. Doch anstelle zurück in die Kreisklasse B gesetzt zu werden, muss der Neuling erstmals in der Kreisklasse A (Altenburger Land) seine Runden drehen. Vorausgegangen war ein Staffelwechselwunsch des Weißbacher SV. Da nun der Kreisklasse A eine Mannschaft fehlte, ging es für Aga eben ins Altenburger Land. Die Sterne gingen ersatzgeschwächt in die Partie, dennoch drückten sie der Anfangsphase den Stempel auf. In der dritten Minute setzte sich Najm durch und kam zu einer dicken Möglichkeit. Der Torwart brachte noch seine Hand an den Ball, der zu einem Eckball führte. Eine Minute später kam Lukas einen Schritt zu spät, um vor dem Keeper an das Leder zu kommen. Aga kam in der 7. zum ersten Torschuss, den René parierte.
Szene: Duell um den Ball
14. nach Handspiel muss Jemal mit Rot vom Platz
15. Aga-Freistoß wird geblockt
15. Nachschuss wird gehalten
Nach einer Viertelstunde schoss Aga ein weiteres Mal aufs Tor. Jemal stellte sich dem Ball in den Weg und verhinderte den Einschlag mit einem Handspiel. Der Schiedsrichter hielt sich ans Regelwerk und zückte die Rote Karte. Die Regeln sind die Regeln, doch ein bisschen Fingerspitzengefühl und Gelb hätte es auch getan. Naja, der anschließende Freistoß ging in die Mauer und den Nachschuss konnte René festhalten (15.). Die Sterne zeigten sich trotzig. Ein von Max W. perfekt gespielter Ball in die Spitze gelang zu Maik. Am Keeper vorbei brachte er das Leder aus spitzem Winkel zur 1:0-Führung (18.). Der Treffer weckte unter den Fans die Hoffnung, dass auch 10 Mann ausreichen könnten. Aber die kalte Dusche folgte 68 Sekunden später. Über die rechte Seite setzte sich Aga durch und passte zum freien Mitspieler an den 5-Meter-Raum. Den ersten Schuss parierte der RSA-Keeper, aber beim Nachschuss war er machtlos.
18. Steckpass von Max auf Maik
18. Tor 1:0, Gordziel trifft aus spitzem Winkel
Szene: Jubel
19. Tor 1:1, Pass von rechts zum freien Mitspieler vors Tor
Szene: Wie gewonnen so zeronnen innerhalb von 60 Sekunden
Das Spiel war in der ersten Halbzeit anschließend umkämpft. Die Sterne stemmten sich gegen das immer größer werdende Übergewicht der Gäste. Trotzdem ging Aga kurz vor der Pause in Führung (39.). Mit diesem Ergebnis schien es in die zweiten 45 Minuten zu gehen, doch die Sterne bekamen quasi mit dem Halbzeitpfiff einen kräftigen Nackenschlag durch das 1:3 in der Nachspielzeit.
Szene: Najm rangelt um den Ball
55. Tor 1:3, Nr.14 mit Direktabnahme nach einer Flanke
Einen Zwei-Tore-Rückstand aufzuholen schien in Unterzahl nun recht schwierig. Die Gäste machten sehr schnell den Sack endgültig zu – 1:4 (47.). Jetzt wurde es ein hoffnungsloses Unterfangen für den Roten Stern. Im Dauerregen schnürten die Gäste den Stern in der eigenen Hälfte ein. Eine Flanke von der rechten Seite in den Strafraum wurde volley aufs Tor gebracht. Dieser sehenswerte Schuss führte zum 1:5 (55.).
61. Tor 1:6
64. Rene lenkt den Schuss ums Tor
65. René mit einer Fußabwehr
Nach einer Stunde gelang dem RSA ein Entlastungsangriff. Abel spielte perfekt zum eingewechselten Denny. Seine Chance verpuffte neben dem Gehäuse. Eine Minute später erreichte ein Aga-Spieler nicht den zugespielten Ball, doch 22 Sekunden danach war trotzdem das halbe Dutzend RSA-Gegentore perfekt (62.). In der 64. lenkte René eine gute Chance ums Tor. Eine weitere Minute später parierte er per Fußabwehr. Im Druck der Gäste passieren auch Fehler. So einer passierte Nico im Strafraum, als er einen Schuss mit der Hand verhinderte. Der scharf getretene Strafstoß ließ René keine Abwehrchance (69.). Der Ball klatschte lautstark gegen seine Hand, aber es reichte nicht für eine Heldentat.
Szene: Maik am Ball
69. Tor 1:7, hart getretener Handelfmeter, René war dran
70. Wechselorgie
Szene: Tenne mit Pressschlag
Die Gäste hatten immer noch nicht genug und kamen zu weiteren Möglichkeiten. Diese wurden von den aufopferungsvoll kämpfenden Sternen abgewehrt (74./75./76.). Der RSA versuchte in der Schlussphase etwas Ergebniskosmetik zu betreiben. Denny setzte dabei den eingewechselten Phineas in Szene, aber nach seinem Spurt ging der Ball neben das Gehäuse (78.). RSA-Torwart René stand in der 80. und 85. wieder im Mittelpunkt, als er mögliche Aga-Tore verhinderte.
75. Aga ist frei durch, René rettet
77. gute Chance von Phineas geht vorbei nach Denny Zuspiel
80. René und Matze verteidigen die Aga-Hereingabe
Die Kräfte schwanden zusehends bei den Sternen. Entlastungsangriffe wurden nicht mehr bis zu Ende gespielt, denn die Torschüsse kamen nur noch aus der Distanz zustande. Tenne versuchte es aus der dritten Reihe (86.) und auch Matze zog aussichtsreich vorzeitig ab (87.). Mit viel Einsatz hielt der Rote Stern das Ergebnis in Grenzen. Dementsprechend erschöpft war die Mannschaft, als der Schiedsrichter endlich abpfiff.
Szene: Chris kloppt den Ball raus
86. Tennes Distanzschuss locker gehalten
87. Matze fehlt beim Torschuss die Kraft
Durch die dritte Niederlage im dritten Saisonspiel ist für den Roten Stern der Start ins neue Spieljahr endgültig vergeigt. Wie in den beiden vorherigen Partien stand das Spielglück heute nicht auf der Seite des Sterns. Auch ohne den Platzverweis wäre es wahrscheinlich schwer gewesen, den SV Aga zu schlagen. Aber mit viel Leidenschaft und Qual verhinderte das Team ein noch größeres Debakel. Nächste Woche geht es zum Meisterschaftsmitfavoriten TSV Windischleuba. Letztes Jahr gelang völlig überraschend jeweils ein Remis. Auch diesmal würde das der Seele mehr als gut tun. Forza Roter Stern!
Szene: Aga geht an Max vorbei
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen