Samstag, 14. September 2019

3. Spieltag neu: Windischleuba - RSA 4:1 (2:0)

Favorit tut sich schwer gegen defensive Sterne!

Tore: 1:0 ??? (25.), 2:0 ??? (FE. 41.), 2:1 Dähn (58.), 3:1 ??? (68.),
4:1 ??? (71.)

Der zweite dritte Spieltag der Saison ist für die Sterne im Ergebnis erwartungsgemäß abgelaufen. Beim Tabellenführer TSV Windsichleuba gab es eine verdiente 1:4-Niederlage. Personell musste der RSA schon vor dem Anpfiff umstellen, da sich Torwart Specky beim Aufwärmen verletzte. So wurde Silko aus der Verteidigung ins Tor befördert. Zu tun bekam er überraschend wenig. Zwar war Windischleuba schon ab der erste Minute an die ballführende Mannschaft, doch ihre Schüsse gingen meist am Tor vorbei oder blieben in der aufmerksamen RSA-Abwehr hängen. Selbst zahlreiche Eckbälle führten nicht zum Torerfolg für die Hausherren.


Szene: Kurzer beim Antritt

25. Tor 1:0, Abwehr bekommt Windischleuba nicht gestellt

Szene: Nafti stellt Gegenspieler

So dauerte es bis zur 25. Minute, bis der TSV in Führung ging. Über die rechte Seite wurde ein
Windischleubaer nicht energisch genug bedrängt und so ging sein Schuss ins lange Eck. Kurz darauf ging ein TSV-Schuss aus zentraler Position am rechten Pfosten vorbei. Nach 32 Minuten wurde Silko das erste Mal richtige gefordert, als er einen straffen Flachschuss zur Ecke parierte.



28. Jens bedankt sich artig für die gelbe Karte

32. starke Parade von Silko nach Windischleuba Schuss

33. Eckball Windischleuba vorbei

Die Sterne konnten in der ersten Halbzeit keine Entlastungsangriffe starten, weil diese sofort unterbunden wurden. So war ein Distanzhammer von Käse aus ca. 40 Metern, der sich ins linke obere Eck senkte, die einzige Beschäftigung des TSV-Keepers. Allerdings brachte ihn dies auch in Schwierigkeiten, da sich das Leder fast über ihn hinweg ins Netz gesenkt hätte.


Szene: Sterne verteidigen

40. Käse (nicht im Bild) mit einem Distanzschuss aus 40m

Als alles nach dem knappen 0:1-Pausenrückstand aussah, gab es für den Gastgeber noch einen Elfmeterpfiff. Ein Windischleubaer drang in den Strafraum ein, legte sich den Ball etwas zu weit vor und hakte sich anschließend geschickt in den Fuß von Molli ein. Diese Einladung wurde angenommen, sodass der Schiri nur auf Strafstoß entscheiden konnte. Beim Elfmeter wurde Silko verladen, sodass der lasch geschossene Schuss ins Tor ging. Mit der 2:0-Führung verwaltete der TSV die Führung nach dem Seitenwechsel.


Szene: Staabi im Ballduell

40. Foul, Windischleuba hakt sich clever in Mollis Füße ein

41. Tor 2:0, lasch geschossener Elfmeter geht rein

Das Spiel fand zwischen den Strafräumen statt. Nach 56 Minuten brachte ein funktionierender Angriff dem RSA endlich auch einen Torschuss ein. Eine diagonale Flanke von Matze B. auf Käse wurde abgeschlossen. Sein Schuss ging über den Kasten. Kurz danach holte Nafti einen Freistoß heraus. Nach kurzer Absprache trat Tenne zur Ausführung an und hatte Erfolg. Sein flacher Schuss brachte den Sternen den überraschenden Anschlusstreffer. Dieser Stachel saß tief. Der Gastgeber wirkte verunsichert und wusste nichts mit der neuen Ausgangslage anzufangen.


Szene: Molli verbissen beim Passspiel

56. Schuss von Käse geht überhastet drüber

58. Tor 2:1, Tenne mit einem direkten Freistoßtor

zufriedener Torschütze

Ein Geschenk der Sterne nahm dem TSV diese Entscheidung ab (68.). Tenne klärte im Meter-Raum per Kerze. Als der Ball wieder vom Himmel fiel, behinderten sich Tenne und Silko gegenseitig, sodass das Leder vom Gegner über die Linie zum 3:1 bugsiert wurde. Keine fünf Minuten später fiel durch einen sehenswerten Treffer die Entscheidung. Von rechts wurde eine Hereingabe wuchtig vollendet.


68. Tor 3:1, eine Kerze fällt vom Himmel und reingewurschtelt

71. Tor 4:1, Seitfallzieher nach Flanke von rechts

Alles schien jetzt nach einen hohen Pleite aus, doch der Gastgeber spielte zu umständlich und konnte sich zum Schluss nur einmal in Szene setzen. Ein TSV-Spieler umkurvte mehrere Sterne und kam aus kurzer Distanz frei zum Schuss und setzte das Leder überraschend weit über das Tor (89.). Die letzte Aktion besaßen die Sterne, doch in den aussichtsreichen Schuss von Tenne lief Matze B. hinein. Der aus Zeulenroda angereiste Schiedsrichter pfiff pünktlich ab und besiegelte die erwartete RSA-Pleite.


89. Windischleuba durchgeschlängelt und dann frei drüber

90. Matze B. läuft in den Schuss von Tenne

In der Offensive waren oft Nafti oder Ludwig auf sich allein gestellt, da auch im Mittelfeld stets ein Loch klaffte. Die Kräfte wurden sich für die Abwehrarbeit aufgehoben. Diese wurde auch über 80 Minuten stets gefordert und machte einen guten Job. Nächste Woche besuchen wir unsere alte Heimstätte. Beim jetzt dort spielenden FC Abg wird es nicht einfach. Die Zweite ist aus der Kreisliga abgestiegen und sollte mehr Potential haben, als der aktuelle Tabellenplatz aussagt, Forza Roter Stern!


Abpfiff: platte Sterne

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