Samstag, 23. November 2019

11. Spieltag: Rositz II - RSA 1:2 (1:2)

Mit Wahnsinnsleistung den Favoriten geknackt!

Tore: 1:0 ??? (2.), 1:1 Ronas (19.), 1:2 Dähn (32.)
Vorkommnis: Gelb/Rot für Rositz (90.)

Ohne große Erwartungshaltung, aber gut gelaunt, reiste der Rote Stern zum SV Rositz II. Der 11. Spieltag war zugleich das Ende der Hinrunde, bei dem die Sterne durch einen unerwarteten 2:1-Sieg drei Punkte mit nach Altenburg nahmen. Der letzte Erfolg gegen die Reserve lag lange Zeit zurück. Am 25.08.2012 gelang dieser und letzte Saison gab es zwei 0:6-Niederlagen.


2. Tor 1:0, Distanzschuss aus 25m schlägt ein

5. Schuss vom Kurzen geht drüber

Szene: Jens schirmt den Ball ab

Wie schon in den letzten beiden Spieltagen kassierten die Sterne in der Anfangsphase sofort den Gegentreffer. Diesmal dauerte es keine zwei Minuten, bis Specky den Ball aus dem Tor holen musste. Der Gastgeber leitete einen Angriff über die rechte Seite ein. Molli schlug die Flanke aus dem Strafraum raus, doch das Leder landete wieder bei einem Rositzer. Mit einem Sonntagsschuss aus 25 Metern lag der RSA zurück. Das fing ja wieder „gut“ an, doch die Sterne erarbeiteten sich durch immer mehr Ballbesitz ein Übergewicht und drängten die Rositzer zurück. Viele geglückte
Kombinationen setzten den Gegner vermehrt unter Druck. Torchancen wurden herausgespielt und waren keine Glückssache. Den Anfang machte der Kurze mit einem Schuss über das Tor (5.). Eine RSA-Hereingabe landete am Außennetz (6.) oder in den Händen des Keepers (13.), wie bei einem Versuch durch Ludi. Nach einem Steilpass in die Spitze musste der Rositz-Keeper außerhalb des Strafraums klären (14.).


14. Rositz-Keeper muss raus um zu retten

15. Ludi trifft den Pfosten

17. Ludi kommt einen Tick zu spät

Die Sterne drückten auf den Ausgleich. Nach 15 Minuten hätten die Fans schon den Jubel auf den Lippen, als Ludi durch den Kurzen perfekt in Szene gesetzt wurde. Allein vorm Torwart traf er aus sechs Metern nur den Pfosten. Den Abpraller holte sich Ludi wieder und passte von links in den Strafraum, wo der Torhüter diese Chance knapp vor Jens entschärfte. Der RSA-Druck nahm weiter zu. Eckbälle sorgten für Gefahr, aber nicht für den Ausgleich. Dieser gelang in der 19. Minute. Ludi wurde auf der linken Seite gelegt und Tenne führte den fälligen Freistoß aus. Er schlug den Ball in den Strafraum. Dort prüfte Silko mit einem satten Schuss den Schlussmann. Das Leder flog wieder in die Luft und im Nachsetzten köpfte Silko zum Ausgleich ins leere Tor.


19. Silko prüft den Keeper nach einem Tenne Freistoß

19. Tor 1:1, Silko trifft im Nachsetzen per Kopf

abklatschen

Der Rote Stern ließ nicht nach. Rositz konnte sich kaum befreien oder selbst Akzente setzen. Ein Schuss von Mark ging neben das Tor (22.) und Käse schlug Flanken aus vollem Lauf zu ungenau in den Strafraum hinein (30./44.). Nach einer halben Stunde wurde Tenne kurz vorm Strafraum zu Fall gebracht. Der Kurze und er standen für die Ausführung bereit. Mit einem direkt geschossenen Flachschuss zirkelte Tenne den Ball um die Mauer herum zur 2:1-Führung. Das Spiel wurde somit völlig verdient gedreht.


Szene: Matze leitet einen Angriff ein

22. Schuss von Mark geht vorbei

32. Tor 1:2, direkter Freistoßtreffer von Tenne (verdeckt vom Kurzen)

Freude nach dem Treffer

Kurz vor der Pause hatte Silko mit einem langen Freistoß den dritten Treffer auf dem Fuß. Sein Schuss prallte vom Körper des Torwarts ab. Nach dem Seitenwechsel hatten sich die Rositzer besser auf die Sterne eingestellt und gingen aggressiver ans Werk. Sofort bauten die Hausherren Druck auf und beschäftigte die RSA-Hintermannschaft. Nach 50. Minuten vergaben sie eine gute Möglichkeit aus kurzer Distanz.


44. ein abgefälschter Freistoß von Silko prallt vom Keeper ab

50. Rositz vergibt eine gute Chance

55. Sterne blocken einen Rositz Freistoß

Szene: Tenne lässt Rositz nicht durch

Der RSA hielt verbissen dem Druck stand, trat allerdings offensiv nur noch selten in Erscheinung. Die Absicherung des knappen Vorsprungs verlangte alles ab. Nach 67. Minuten schien es so, als ob die Bemühungen ein Ende hätten. Ein Rositzer war frei durch und lief auf das Tor zu. Sein Schuss auf den langen Pfosten ging vorbei. Glücklicherweise kam auch ein heraneilender Mitspieler mit einer Grätsche nicht mehr an den Ball. Tief durchatmen.


67. Rositz schiebt am langen Pfosten vorbei, sein Mitspieler kommt zu spät

69. Rositz Keeper pariert eine gute Chance von Jens

Die Zeit lief jetzt für den RSA. Chris wechselte mit Nafti, Flo und Zeule noch frische Leute ein um Verschnaufpausen zu ermöglichen. Nach 70 Minuten hätten die Sterne mit der besten Gelegenheit im zweiten Durchgang das Spiel entscheiden können. Ludi erlief sich auf der linken Seite einen eigentlich aussichtslosen Steilpass und ging bis zur Grundlinie durch. Von dort brachte er den Ball auf den Elfmeterpunkt zu Jens. Seinen guten Abschluss machte der Keeper mit einer Parade zunichte. Jens hatte noch eine Kopfballchance nach einer Ecke (72.) und Tenne einen Distanzschuss, dann war die kurze Befreiungsphase der Sterne wieder vorbei.


73. Distanzschuss von Tenne geht hinters Tor

87. Rositz will einen Elfmeter

In der Schlussviertelstunde war der RSA nur noch im Verteidigungsmodus unterwegs und machte es den Rositzern schwer zu nennenswerten Torschüssen zu kommen. Konzentriert ließ der Rote Stern wenig zu. Kurz vor Spielende blieb das Herz stehen, als ein Rositzer auf Höhe der Grundlinie im Strafraum zu Fall kam und einen Elfmeter forderte. Die Pfeife des Schiedsrichters blieb zum Glück für die Sterne stumm. Die letzten Minuten waren nichts für schwache Nerven. Ein Rositzer konnte sich nicht mehr beherrschen und sah die Gelb-Rote-Karte. Als nach vier Minuten Nachspielzeit und einem letzten Torschuss der Rositzer abgepfiffen wurde, fielen sich überglückliche Sterne um den Hals.


Abpfiff: Erleichterung bei den Sternen

Die aufopfernden Schlussminuten wurden belohnt und mit einem breiten Grinsen gingen die Spieler vom Platz. Bei den Gastgebern herrschte Frust, da sie sich sicherlich ein anderes Ergebnis ausgerechnet hatten. Erst recht nach dieser Blitzführung. Vor der Winterpause steht nur noch eine Partie auf dem Programm. Die neue SG Weißbach/Nöbdenitz wird ihr Heimspiel nächsten Samstag bestimmt auf dem Schmöllner Kunstrasen bestreiten. Bis dahin…Party, Forza Roter Stern!

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