Samstag, 15. November 2025

11. Spieltag: Ponitz - RSA 2:1 (1:1)

Tabellenführer quält sich zum Arbeitssieg!

Tore: 1:0 ??? (HE 29.), 1:1 Weinlich (45.), 2:1 ??? (51.)

Vorkommnis: Rot Selke (RSA 29.)
Vorkommnis: Linde (RSA) pariert Elfmeter (80.)

Die historische Siegesserie der Sterne endete an diesem 11. Spieltag. Beim neuen Tabellenführer SV Eintracht Ponitz gab es eine unverdiente 1:2-Niederlage. Nach einer halben Stunde ging der Gastgeber durch einen berechtigten Handelfmeter in Führung. Mit einer überharten Entscheidung schickte der Schiri Unglücksrabe Robby mit glatt Rot vom Platz. (letztmals 15.09.2013 = Molli) Mehrere unverständliche Entscheidungen des Schiris brachten völlig unnötig Emotionen und Härte ins Spiel. Die Sterne glichen noch vor der Pause durch Debütant Max Weinlich aus. Ein Zuspielfehler im Spielaufbau brachte den Gastgeber wieder in Führung. Gegen Spielende verursachte René einen Elfmeter an der linken Strafraumgrenze. Seinen Patzer machte er wieder wett, indem er den Strafstoß parierte. Ponitz verteidigte in der eigenen Hälfte die knappe Führung mit Mann und Maus und tütete so den Sieg ein.


Szene: Debütant Max Weinlich ist am Start


7. Schuss von Max W. gehalten


Szene: Minh


Szene: 25 mitgereiste RSA-Fans

Der Rote Stern stellte in der Vorwoche einen neuen Vereinsrekord auf. Durch den Sieg über den damaligen Spitzenreiter gab es den vierten Sieg in Folge. Noch nie glückte einem RSA-Team in der 1. Kreisklasse dieses Kunststück. Großenstein wurde also vom Thron gestürzt und jetzt ging es zum neuen Führenden Ponitz. Die Eintracht war immer ein schwieriger Gegner für den Stern. Die letzten beiden Besuche endeten überraschend jeweils 0:0-Unenteschieden. Auch dieses Mal wäre ein Remis ein super Ergebnis. Zu diesem Spiel wuchs der Rote Stern-Kader weiter an. Max Weinlich gab sein Debüt und stand gleich in der Startformation. Er belebte sofort das Spiel und war in der Anfangsphase an vielen Torschüssen beteiligt u.a. in der 7. Minute. Luis‘ Schuss fand in der Neunten nicht das Ziel. Ansonsten war die Partie recht ereignisarm, ohne große Möglichkeiten auf beiden Seiten.


28. Handspiel von Robby, aus 2m wird er angeschossen


28. Ponitz reklamiert lautstark und fordert eine Karte


28. völlig überzogen bekommt Robby die rote Karte


Szene: Robby ist zurecht gefrustet


29. Tor 1:0, Ponitz-Handelfmeter sicher versenkt

Alles lief in ruhigen Bahnen, bis ein Pfiff des Schiedsrichters die Spieler aus der Lethargie riss (29.). Bei einem Schuss des Ponitzers erschrak sich Robby, sodass er den Arm aus 2m zum Eigenschutz hochriss. Berechtigterweise gab es einen Handelfmeter für den Gastgeber, der auch sicher verwandelt wurde (1:0). Für Entsetzen sorgte allerdings die Entscheidung, dass Robby mit glatt Rot den Platz verlassen musste. Eine völlig überzogene, harte Entscheidung, die wegen der Doppelbestrafung für reichlich Unmut sorgte. Zu Recht gefrustet verließ er den Platz. Vor 12 Jahren (15.09.2013) verließ mit Molli letztmals ein RSA-Spieler durch eine rote Karte den Platz vorzeitig.


35. Hää? Foulversuch von Ponitz, mit gelb für Abel und Freistoß für Ponitz


41. Schuss Minh geht vorbei


43. RSA-Chance geht vorbei

In der 35. stand der Unparteiische wieder im Mittelpunkt. Vor der Bank des Gastgebers wurde Abel von hinten zu Fall gebracht. Er fiel auf den Gegenspieler, der sich dabei wehtat und liegen blieb. Anstatt den Ponitzer für das rüde Foul mit Gelb zu verwarnen, bekam Abel die Karte gezeigt. Der Gastgeber bekam dafür auch noch einen Freistoß zugesprochen - lächerlich. RSA-Trainer Chris und der Kurze als Co-Trainer wurden anschließend nach einer Diskussion mit dem Schiedsrichter zur Mäßigung aufgerufen. Der Stern zeigte die Antwort auf dem Platz.


Szene: Minh und Max W


45. eine Hereingabe von Ponitz wird gehalten


45. Tor 1:1, Max W. trifft aus 18m flach rein


Szene: Erleichterung beim Torschützen

In den letzten Minuten der ersten Halbzeit wurde die Eintracht unter Druck gesetzt. Es gab eine von Reihe Torschüssen unter anderen von Minh (41.). Noch vor dem Pausenpfiff gelang in Unterzahl der verdiente Ausgleich. Abel spielte über die linke Seite zu Luis, dieser passte an die Strafraumgrenze zu Max Weinlich. Mit einem platzierten Flachschuss kam der Debütant zu seinem Premierentreffer.


Szene: Blick vom Spielfeldrand


Szene: Abel am Gegner vorbei


51. Tor 2:1, nach Sternefehlpass läuft Ponitz alleine aufs Tor zu


Szene: drin

Der zweite Abschnitt begann für die Sterne denkbar schlecht. Im Spielaufbau verlor Alexander den Ball an den Gegner. Dieser lief völlig frei auf das Tor zu und konnte ungestört den Ball zur 2:1-Führung unterbringen. Drei Minuten später bekam Ponitz einen Freistoß an der Mittellinie zugesprochen. Der Schütze rutschte bei der Ausführung weg, aber der Ball ging trotzdem gefährlich auf Renés Tor.


53. Jemal am Boden, René klärt


54. weggerutschter Freistoß senkt sich doch gefährlich, René hält


60. Schuss von Luis aus spitzem Winkel gehalten

Der Rote Stern hatte nach einer Stunde durch Luis eine gute Möglichkeit wieder auszugleichen. Aus spitzem Winkel hielt der Torwart seinen Schuss. Das Spiel fand vermehrt zwischen den Strafräumen statt. Nur punktuell gab es Abschlüsse. Eine Ponitzer- Standardsituation wehrte René ab, aber seine Parade brachte das Leder wieder zum Gegner. Diese zweite Chance ging deutlich neben das Gehäuse (68.).


68. René pariert ins Feld zurück, Ponitz Nachschuss geht vorbei


79. René und Ponitzer im Duell an der Strafraumgrenze, Elfmeterpfiff


80. fragwürdigen Elfmeter pariert René

Den nächsten Aufreger gab es in der 79. Minute, als der Gastgeber wieder einen Strafstoß zugesprochen bekam. Bei einem Konter lief der Ponitzer in den Strafraum und wurde von René zur Seite abgedrängt. Theatralisch ließ sich der Spieler fallen und der Schiedsrichter fiel auf das Schauspiel herein. Mit einer starken Parade hielt der RSA-Torwart den Elfmeter. Der Rote Stern blieb somit weiter im Spiel.


Szene: Jemal am Ball


82. René wird beim Fangen angegangen


83. Alexanders Freistoss wird gehalten


86. Ponitz schmeißt sich in eine RSA-Schusschance

In den letzten zehn Minuten stellte sich Ponitz nur noch in die eigene Hälfte und versuchte den knappen Vorsprung über die Zeit zu schippern. Die Sterne versuchten das Bollwerk ein ums andere Mal zu knacken, doch eine richtig dicke Chance auf einen Punktgewinn bot sich nicht mehr.


89. Ponitz-Keeper fängt einen RSA-Ball


90. Ponitz wehrt einen weiteren RSA-Angriff ab


Szene: Jemal im Zweikampf

Eine unverdiente Niederlage gegen den neuen Spitzenreiter, der keinesfalls besser war und auch nicht wie ein Tabellenführer auftrat. Trotz der langen Unterzahl gaben sich die Sterne nie auf, sodass ein Unterschied kaum sichtbar war. Ihr könnt stolz auf die gezeigte Leistung sein und im Rückspiel holt ihr die Punkte. Forza Roter Stern!


Abpfiff: Mannschaft bedankt sich bei den Fans

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